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Hungarian Specialities, Special Attractions | Regional Karte | Veranstaltungen
Europa-Preis – Denkmalschutz
Alte Städte – überlieferte Traditionen
Wo die Vergangenheit Gegenwart ist
Sehenswertes entlang der Donau
Stadt der Könige
Auf den Spuren weltberühmter Künstler
Das erste Bistum
Wo das Badeleben seinen Anfang nahm
Barock und Volksbarock
In mediterranen Gefilden
Auf den Straßen feuriger Weine
Geschenke der Natur
 
     

In Szekszárd (F7–8) gab es schon zur Zeit der Römer eine entwickelte Weinkultur. 1987 hat das Internationale Weinbauamt der Stadt den Titel „Internationale Stadt der Trauben und des Weins” verliehen. Ein für das Weinbaugebiet Szekszárd charakteristischer Wein ist der Szekszárder Kadarka, der nur hier gekeltert wird und als Hungaricum gilt. Berühmt ist aber auch der Wein Szekszárder Stierblut, der aus dem Verschnitt dreier roter Rebsorten gekeltert wird. König Béla I. hat hier im Jahre 1061 eine Benediktinerabtei gestiftet, deren Überreste im Innenhof des in klassizistischem Stil erbauten ehemaligen Burgkomitatshauses zu sehen sind. Während der Türkenherrschaft wurde die Stadt fast völlig entvölkert, später wurden hier Deutsche angesiedelt. Die ersten Siedler waren zu Beginn des 17. Jahrhunderts in dieser Gegend angekommen und sie trugen zur kulturellen Entwicklung der Stadt und der Umgebung bei. In Szekszárd befindet sich das einzige deutschsprachige Provinztheater des Landes, die Deutsche Bühne Ungarn. Einmalig in Ungarn ist das Museum „Mézédes Emlékeink”, in dem das traditionelle Handwerk vorgestellt wird: Tätigkeiten wie Honigkuchenbäckerei, Kerzenziehen und Zuckerbonbonherstellung. Die Produkte werden auch zum Verkauf angeboten. Eine der Sehenswürdigkeiten der Weinstraße Szekszárd ist das Weinkellerdorf Sióagárd-Leányvár (F7) mit fast 340 Weinkellern.

Mohács (F8–9) Die Stadt Mohács befindet sich im Nationalpark am unteren Lauf der Donau und ist hauptsächlich durch den „Busójárás” bekannt, einen Volksbrauch, bei dem der Winter begraben und der Frühling begrüßt wird. Bei dem lärmenden bunten Umzug tragen die Männer lange Umhänge aus Tierfellen und farbig bemalte Holzmasken. Diese Touristenattraktion lockt jedes Jahr Tausende von Besuchern an. Der Historische Gedenkpark in der Nähe der Stadt erinnert an die Schlacht von Mohács, deren Niederlage der Beginn der 150 Jahre währenden Türkenherrschaft war.

Die Weißweinstraße Mohács–Bóly verläuft durch eine der wärmsten Regionen des Landes. Dank der klimatischen und natürlichen Gegebenheiten sind die hier angebauten Weißweine würzig, körperreich, haben ein reiches Bukett und viele von ihnen gelten als Hungaricum. Der nahe gelegene Ort Nagynyárád (F9) ist wegen seiner gelebten Volksbräuche, seiner Blaudruckwerkstatt, in der noch mit herkömmlichen, jahrhundertealten Gerätschaften gearbeitet wird, und durch den Verkauf von Blaudruckstoffen bekannt.

Entlang der Tolnaer Weinstraße kann man hauptsächlich Weißwein probieren, aber im südlichen Teil der Weinregion werden auch Rotweinreben angebaut und gekeltert. Györköny (F7) ist eine besonders interessante Station auf dieser Weinstraße. Die Gemeinde, wo zu jedem Haus ein Presshaus im nahe gelegenen Kellerdorf gehört, wird auch das „Dorf ohne Schornsteine“ genannt.

Sárközer Volkstanzgruppe
 
Szekszárd, Bonbonmuseum
 
Mohács, Buscho-Umzug
   
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