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Hungarian Specialities, Special Attractions | Regional Karte | Veranstaltungen
Europa-Preis – Denkmalschutz
Alte Städte – überlieferte Traditionen
Wo die Vergangenheit Gegenwart ist
Sehenswertes entlang der Donau
Stadt der Könige
Auf den Spuren weltberühmter Künstler
Das erste Bistum
Wo das Badeleben seinen Anfang nahm
Barock und Volksbarock
In mediterranen Gefilden
Auf den Straßen feuriger Weine
Geschenke der Natur
 
     

Kaposvár (D7) hat Jahrzehnte hindurch das Leben einer ruhigen Kleinstadt geführt. Heute wird dieser sich rasant entwickelnde, anspruchsvoll gestaltete Ort in Süd-Transdanubien als Standort mit vielen Möglichkeiten bezeichnet. Die Stadt ist von Hügeln und Wäldern umgeben, wichtige Verkehrswege durchqueren sie.
Seinen Namen hat Kaposvár der einst zum Schutz der Region im Sumpfland des Flusses Kapos errichteten Burg zu verdanken. Heute sind nur noch Überreste der Mauern zu sehen. In Kaposvár findet man viele Barock-Statuen und öffentliche Gebäude, die fast alle Baustile aufweisen. Das ehemalige Komitatshaus ist eines der schönsten klassizistischen Gebäude der Region, heute beherbergt es eine Ausstellung über die Geschichte, die Flora und Fauna der Stadt und der Region. Besondere Anziehungspunkte inmitten der Stadt sind das mit bunten Zsolnay-Dachziegeln geschmückte Hotel Erzsébet und der Zsolnay-Trinkbrunnen. In dem 1774 errichteten Barockgebäude der „Arany Oroszlán Patika” befand sich jene Apotheke, in welcher der weltberühmte ungarische Maler József Rippl-Rónai einst eine Zeit lang als Apothekengehilfe gearbeitet hat. Das heute als Museum genutzte Wohnhaus dieses Malers bietet eine ganz besondere Atmosphäre. Der Besucher ist hier von den ehemaligen Bewohnern der Stadt, die auf den Fotos an der Wand abgebildet sind, und den Einrichtungs- und Ziergegenständen der eklektischen Villa umgeben. Bekannt wurde Kaposvár auch durch sein Theater, durch die in Europa als Seltenheit geltende Sammlung von gusseisernen Öfen und durch das Haus Dorottya aus dem 19. Jahrhundert, in dessen Festsaal zur Faschingszeit der im ganzen Land beliebte Dorottya-Ball veranstaltet wird. Auch bei den Anhängern des Pferdesports ist Kaposvár ein Begriff. In Kaposvár und in der Umgebung der Stadt gibt es viele sehr gute Reitschulen und hier werden auch internationale Springreitturniere veranstaltet.

Kaposvár-Kaposszentjakab (D7) Mit den Ausgrabungsarbeiten der hiesigen, 1061 gestifteten Benediktinerabtei wurde bereits 1960 begonnen. Die restaurierten Gebäudereste, der ehemalige Kreuzgang und die hier ausgestellten Steinmetzarbeiten sind die ältesten Denkmäler von Kaposvár. Das Kloster auf dem Szent Jakab-Berg steht seit 1550 leer und die romanischen Gebäude waren dem Verfall preisgegeben. Die in jüngster Vergangenheit erneuerte historische Gedenkstätte ist heute ein kulturelles Zentrum. Den Besucher erwarten hier stimmungsvolle Promenaden, eine Freilichtbühne, ein Kreuzgang mit bemalten Holzsäulen und altertümliche Mauern.

Szenna (D8) ist ein bekannter Ort im Hügelland von Zselic, in dem auch eines der besten Jagdgebiete des Landes liegt. Im Zentrum der Siedlung befindet sich eine als Dorfmuseum gestaltete Straße mit einer besonderen ethnologischen Sammlung alter Bauernhäuser und Wirtschaftsgebäude. Am höchsten Punkt dieses Freiluftmuseums steht eine 1785 gebaute Kirche mit einer handbemalten Kassettendecke in volkstümlichem Barockstil. Sie ist eines der schönsten Denkmäler im Komitat Somogy.

Hencse (D8) Obwohl diese mehr als 600 Jahre alte Siedlung an der Grenze des Hügellandes von Zselic und der Sandsteppe in Belsõ-Somogy nur 440 Einwohner hat, ist ihr Name weithin bekannt. Die Besucher kommen vor allem wegen des Erholungs- und Golfzentrums hierher. Das von einem riesigen Park umgebene ehemalige Herrenhaus der Familie Márffy steht als Unterkunft für die Gäste bereit. Der Schlosspark wurde unter Naturschutz gestellt. Hier wachsen 400 Jahre alte Eiben, sie sind Ungarns älteste Bäume dieser Art.

Kaposdada (D7–8) Kaum mehr als 10 Kilometer von Kaposvár entfernt befindet sich das Naturschutzgebiet Zselic. Mit seinen winzigen Dörfern ist es ein beliebtes Wander- und Radwandergebiet. Nach Kaposdada kommen die Besucher vor allem wegen des Arboretums mit seltenen Tannenarten und subtropischen Pflanzen. Der zwischen den Hügeln angelegte Radweg führt an einer Reitbahn vorbei, die in Europa als Kuriosum gilt, eine Reitbahn für Bogenschützen nach traditionell ungarischer Art.

Somogyer Landschaft
 
Szenna, Dorfmuseum
 
Kaposvár
   
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