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Superlative und wertvolle Schätze
Nordungarn hat nicht nur den höchsten Berg und das kleinste Dorf Ungarns, sondern auch die erste, in ungarischer
Sprache gedruckte Bibel aus dem 16.
Jahrhundert sowie die älteste der 19 Kleinbahnen im
Land zu bieten. In den Weinkellern Nordungarns reift
der wohl weltweit bekannteste ungarische Wein, der
Tokajer „aszú” („Ausbruch”, eine Spätlese). Hier gibt
es eine der schönsten Reitbahnen und das größte
Tropfsteinhöhlensystem Europas. Bis heute wurden
acht Kultur- und Naturschätze Ungarns von der
UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes eingetragen,
drei davon befinden sich in Nordungarn, worauf man
hier besonders stolz ist.
Um von Budapest aus die nächstliegende Stadt in der
Region Nordungarn erreichen zu können, braucht man
nur 60 km mit dem Auto zu fahren. Sollte man jedoch
den am weitesten entfernten Landstrich der Region
besuchen wollen, dann führt der Weg an die Theiß.
Nordungarn wird im Süden von der Tiefebene und im
Norden von der Slowakei begrenzt. Die fünf Gebirge,
nämlich Cserhát, Mátra, Bükk, Cserehát und Zemplén
beherbergen mittelalterliche Burgen, Schlösser aus
dem 16. bzw. 17. Jahrhundert, bekannte Kirchen,
durch Volkskunst und Tradition berühmt gewordene
Dörfer sowie historische Städte. In der Region kann jeder Gast die für ihn
geeigneten Freizeitmöglichkeiten finden,
selbst Besucher, die ungewöhnliche Sportarten
lieben und nach Besonderheiten Ausschau
halten, kommen hier auf ihre Kosten.
Hier kann man Mineralien sammeln, im
Zuckermuseum naschen, Felsen erklimmen, auf
markierten Lehrpfaden den Spuren der Urzeit folgen,
Höhlesn erforschen, Burgtouren unternehmen,
anlässlich von Fotosafaris Vögel fotografieren
oder die Holzschnitzerei und das Korbflechten
erlernen. Die Region kann man zu Fuß
auf den annähernd 1000 km markierten
Tourstrecken, mit dem Fahrrad oder gar im Sattel
eines Pferdes im Rahmen organisierter Reittouren
erkunden. Die Flüsse Theiß und Sajó, aber auch
die „schnellen” Flüsse Hernád und Bódva sind
eine Herausforderung für erfahrene Ruderer,
wogegen die langsam dahinfließende Bodrog ein
geeigneter Wasserweg für Anfänger ist.
Besucher, die einen etwas weniger turbulenten
Urlaub bevorzugen, können die berühmten
Heilbäder und Seen der Gegend aufsuchen,
Opernvorstellungen und Konzerte besuchen bzw.
an Sommer- und Kulturfestivals oder Burgspielen teilnehmen. Außerdem können sie Wallfahrtsorte und die in
den Heimatmuseen präsentierte Volkskunst besichtigen,
aber auch die traditionellen, im Ofen gebackenen Gerichte
probieren und am Abend eines der vier bekannten
Weingebiete – Mátraalja, Eger, Bükkalja, Tokaj-Hegyalja –
erkunden und die köstlichen Weine verkosten.
Den Besuchern stehen in der Region Nordungarn die verschiedensten
Unterkunftsmöglichkeiten zur Verfügung: Hotels
aller Kategorien bis hin zu Schlosshotels, Pensionen,
Campinganlagen und Landgasthöfe. Die hier lebenden Menschen
sind offen, freundlich und hilfsbereit. Sie freuen sich auf ihre Gäste
und erwarten diese mit der ihnen eigenen, ehrlichen
Gastfreundschaft.
Ungarisches Tourismusamt
www.hungarytourism.hu
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| Hollókõ, Volkstracht der Paloczen |
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Szalajka-Tal,
„Fátyol”- Wasserfall |
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