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  45 Superlative in Budapest und Umgebung | Regional Karte | Budapest Karte | Wichtige Informationen
  Die Werte von Buda und die Donaubrücken
  Pest – auf der Route des Weltkulturerbes
  Badestadt Budapest
  Das farbenfrohe Pest
  In den königlichen Landschaften des Donauknies
  Besonderheiten in der Umgebung der Hauptstadt
 
 
 
Konzertsaal der Größen der Musikwelt

Von der Kettenbrücke aus führt eine der schönsten Promenaden der Stadt, nämlich der Duna-Korso zum Gebäude der Redoute, einem der wundervollsten Werke der romantischen Architektur. In dem im Jahre 1865 eröffneten Gebäude wurden und werden auch heute noch Bälle sowie Konzerte veranstaltet. Hier haben auch zahlreiche Berühmtheiten aus der Welt der Musik, so z. B. Franz Liszt, Johannes Brahms, Gustav Mahler dirigiert. Dvoøák, R. Strauss, Strawinsky und Ravel haben hier ihr Debüt gegeben.

Der größte überdachte Markt der Hauptstadt

Die beiden charakteristischen Gebäude am Pester Donauufer sind das in den 70er-Jahren des 19. Jahrhunderts erbaute ehemalige Zollhaus, nämlich die heutige Wirtschaftswissenschaftliche Universität und dahinter der größte überdachte Markt der Hauptstadt. Letzterer wurde Ende des 19. Jahrhunderts erbaut. Voll beladene Frachtkähne transportierten auf unterirdischen, direkt unter der Markthalle verlaufenden Kanälen, Waren jeder Art. Diese konnten an Ort und Stelle ausgeladen und übergeben werden. Die Großmarkthalle stand schon oftmals im Mittelpunkt weltweiter Nachrichten. Hochrangige ausländische Gäste, Politiker und Künstler haben hier ihren Bedarf an Knoblauch und Gewürzpaprika in Begleitung der Kameras diverser Nachrichtenagenturen gedeckt. Die Markthalle verfügt über das breiteste und interessanteste Warenangebot der Hauptstadt. Frisches Gemüse, Frischfleisch, Gewürze, Obst, ja fast alles ist hier erhältlich.

Die längste Fußgängerzone der Stadt

Von der Markthalle aus gelangen wir im Rahmen eines Spazierganges über die populärste Promenade der Innenstadt zur Váci utca. Diese ist nur den Fußgängern vorbehalten. Bereits im 18. Jahrhundert war sie die beliebte Flanierpromenade gut situierter Bürger. Aus diesem Grund haben sich hier immer wieder neue, schönere und hochwertigere Geschäfte niedergelassen. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Fast alle weltberühmten Kosmetik-, Bekleidungs- und Schuhmarken sind mit schmucken Läden jeweils im Erdgeschoss der im 19-20. Jahrhundert erbauten Häuser vertreten. Die Straße mündet in den Vörösmarty- Platz, wo sich eines der ehrwürdigsten Kaffeehäuser von Pest, nämlich das Gerbeaud befindet.

Die Verwandten des Eiffel-Turmes

Wie in Paris, so zählen auch in Budapest die beiden alten Bahnhöfe “Keleti” (Ostbahnhof) und der im Jahre 1877 fertiggestellte “Nyugati” (Westbahnhof) mit ihren Eisenkonstruktionen zu den Sehenswürdigkeiten. Letzterer verfügt über “verwandtschaftliche Bindungen“ zu Paris und dem dortigen Eiffel-Turm. Der Erbauung des Westbahnhofs ging seinerzeit eine Ausschreibung voraus, mit dem Ergebnis, dass das Büro von Eiffel den Auftrag erhielt. Somit wurde auch ein Großteil der Eisenkonstruktionen in Paris gegossen.

Die größte Kirche und die schwerste Glocke

Vom Westbahnhof aus in Richtung Kiskörút (kleiner Ring) spazierend gelangen wir zur größten, 8500 Personen Platz bietenden Kirche, der St.-Stephans-Basilika. Unter dem mit seiner Hauptfassade auf die Donau blickenden, ehrwürdigen Gebäude musste man wegen der Nähe des Flusses erst eine Grundfläche, annähernd so groß wie die Kirche selbst, ausheben, um einen Keller mit drei Ebenen anlegen zu können. Die Basilika, welche im Grundriss einem griechischen Kreuz gleicht, wurde im Jahre 1905 geweiht. Im rechten Turm ertönt der Klang von Ungarns größter Glocke, deren Gewicht 9 Tonnen beträgt. Die hinter dem Altar befindliche Kapelle gilt als wichtigste Reliquie des ungarischen Christentums. Die rechte, mumifizierte Hand von Staats- und Kirchengründer König Stephan dem Heiligen wird hierin aufbewahrt.

Europas größte Synagoge

Nur wenige Schritte vom Kiskörút (dem kleinen Ring) entfernt und zwar in der Dohány utca steht Europas größte Synagoge. Die ersten jüdischen Kaufleute haben sich Mitte des 13. Jahrhunderts in Buda niedergelassen. Im 18. Jahrhundert besaß ein Teil der Juden in Óbuda Wohnhäuser, Handwerks- und Industriebetriebe. Einige Jahre später sind immer mehr von ihnen nach Pest umgesiedelt und Mitte des 19. Jahrhunderts haben sie am Rande des Pester Judenviertels die größte Synagoge der Epoche errichtet. Die große Halle kann dreitausend Menschen aufnehmen. Das im romantisch-maurischen Stil erbaute Gebäude wird von gusseisernen Säulen und Bögen getragen. Diese Bauweise war zur damaligen Zeit neu.
In der Synagoge finden nicht nur Gottesdienste statt, es werden auch regelmäßig klassische Musikkonzerte veranstaltet. Zudem kann man in unmittelbarer Nachbarschaft die Geschichte, Andachts- und Gebrauchsgegenstände des ungarischen Judentums im weltberühmten Jüdischen Museum und im Holocaust-Gedenksaal kennen lernen. In der Umgebung der Synagoge können wir zahlreiche koschere Geschäfte und Gaststätten finden.

Die erste und größte öffentliche Sammlung des Landes

Eines der schönsten Gebäude des Ringes ist das in klassizistischem Stil erbaute und 1846 fertiggestellte Ungarische Nationalmuseum. Anhand des umfangreichen Ausstellungsmaterials wird die Geschichte Ungarns seit der Staatsgründung dem Besucher vor Augen geführt. Hier kann man auch ein römisches, mittelalterliches und neuzeitliches Lapidarium besichtigen. Das Gebäude ist ein Symbol der nationalen Unabhängigkeit. Es spielte während des am 15. März 1848 begonnenen ungarischen Freiheitskampfes eine wichtige Rolle. Dieser bedeutende Tag gilt heute als Nationalfeiertag. Das Museum ist Teil der Schauplätze für diese Gedenkfeierlichkeiten.

Der Stadtpark der Hauptstadt

Laut Chronik war das Stadtwäldchen die erste und für jedermann zugängliche, öffentliche Parkanlage der Welt. Im Jahre 1808 wurde auf kaiserliche Anordnung mit der Pflanzung von siebentausend Bäumen und der Errichtung des Ungarischen “Nationalparks” begonnen. Heute findet man im Stadtwäldchen Spielplätze, Sportanlagen und Fahrradwege.
Man kann jedoch auch das zu Beginn des 20. Jahrhunderts erbaute Széchenyi-Bad – welches das erste Heilbad von Pest war – aufsuchen um dort zu schwimmen.
Einzigartige Modelle von Lokomotiven hat das Verkehrsmuseum zu bieten. Rockkonzerte kann man in der Petõfi-Halle erleben. Neben dem Gebäude findet an den Wochenenden einer der beliebtesten Flohmärkte statt. Man kann dort, angefangen von Büchern bis hin zu antiken, bemalten Tellern oder altem Spielzeug, unzählige wertvolle und interessante Dingen kaufen.
Ja, und nicht zu vergessen; man kann auch auf dem Városligeter See mit dem Boot fahren oder im Winter Schlittschuh laufen. Aus dem zugefrorenen See entsteht im Winter die größte Kunsteisbahn Mitteleuropas.

Das lebendig gewordene Modell

Am Ufer des Városligeter Sees steht die Burg von Vajdahunyad. Diese wurde ursprünglich aus Holz errichtet und zwar anlässlich des Millenniums. Ziel hierbei war, einige Elemente der charakteristischen und historischen Gebäude des Landes vorzustellen. Das “Riesenmodell” hat einen derartig großen Anklang gefunden, dass man es später auch in Stein nachbaute. Hier befindet sich das Ungarische Landwirtschaftliche Museum. Zudem wurde eine der reichsten Trophäensammlungen der Welt untergebracht.

Einer der ältesten Tiergärten Europas

Im 1 Quadratkilometer großen Stadtwäldchen befindet sich der ein interessantes Programm anbietende, im Jahre 1866 erbaute – und im letzten Jahrzehnt erneuerte – Tiergarten. Die Verzierungen an einigen seiner Gebäude sind gleichbedeutend mit den schönsten Werken des ungarischen Jugendstils. Im Budapester Zoo gibt es fünfhundert verschiedene Tiergarten und viertausend Pflanzensorten. Bei Kindern ist der Streichelzoo besonders beliebt. Es können dort Ziegen, Kälber und Schafe nicht nur bewundert, sondern auch gefüttert und gestreichelt werden.

Das ausgezeichnete Karussell

Schausteller haben bereits im 19. Jahrhundert hier im Stadtwäldchen ihre Zelte aufgeschlagen. Auch aus dem Ausland angereiste Zirkusunternehmen gaben sich hier ein Stelldichein. Die traditionellen Gebäude des Hauptstädtischen Großzirkus wurden im Jahre 1891 erbaut. Nebenan befindet sich der Vergnügungspark, in welchem sich die Techniken von heute und die von gestern begegnen. Hier kann man etliche, Mut erfordernde, schnelle, sich drehende und rasende Fahrzeug-Attraktionen ausprobieren. Das 100 Jahre alte, mit dem Europa-Nostra-Preis ausgezeichnete Karussell und die im Jahre 1922 errichtete, aus einem Holzgerüst bestehende und 1 km lange Denkmal-Achterbahn mit 9 Höhenbereichen sollen die Vergangenheit wieder aufleben lassen.

Die Konditorei Gerbeaud
am Vörösmarty-Platz
 
Váci utca (Straße)
 
Konzert in der Pester
Redoute
 
Konzert in der St.-Stephans-Basilika
 
Die St.-Stephans-Basilika
 
Westbahnhof
 
Schlittschuhläufer auf der Kunsteisbahn im Stadtwäldchen
 
Haupteingang des Tiergartens
 
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