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Naturschätze, besondere Landschaften | Regionsl Karte | Veranstaltungen
Kleine Dörfer, große Attraktionen
Die wunderbare Unendlichkeit
Eine einzigartige Wasserwelt

Hungarikum in der Gegend
der Körös-Flüsse

In den sonnigsten Gegenden

Salzhaltige Wiesen und Weiden,
Sandhügel

Am grössten Fluss Entlang
 
     

Die Gegend der Oberen Theiß ist eine der wildromantischsten Landschaften des Landes. Das Gebiet der vier Flüsse Theiß, Túr, Szamos und Kraszna ist für diejenigen Besucher ein idealer Erholungsort, welche die unberührte Natur lieben. Man kann Kanu und Paddelboot fahren, in der Nussbaum-Au zelten (Tiszakóród, I2), in Bauernhäusern übernachten, in den Altarmen angeln, Europas größten, 50 Hektar umfassenden und sich im Überschwemmungsgebiet befindlichen Obstgarten aufsuchen (Kisar, H2), oder besondere Vögel im Landschaftsschutzbezirk Szatmár-Bereg beobachten.
In fast jedem der winzigen Dörfer gibt es etwas Besonderes zu besichtigen. Die rund 600 mannshohen, kahnförmigen, aus Holz geschnitzten Grabhölzer auf dem Friedhof von Szatmárcseke (H2) sind europaweit einzigartig. In der Mitte des Friedhofs steht das Grabmal von Ferenc Kölcsey, dem Dichter der ungarischen Nationalhymne. Die im 18. Jahrhundert erbaute, noch heute funktionierende Wassermühle in Túristvándi gilt in Mitteleuropa als Rarität. Auch die Umgebung des auf Pfählen erbauten, aus Holz gezimmerten, unter Denkmalschutz stehenden Baudenkmals ist besonders schön. Sonkád (H2) wurde für die fachkundige Restaurierung der volkstümlich-barocken Einrichtung seiner aus dem 15. Jahrhundert stammenden reformierten Kirche mit dem Europa-Nostra-Preis geehrt. Die Reformierte Kirche von Csaroda (H2) ist eine der schönsten, dem Land erhalten gebliebene, spätromanische Kirche. Tarpa (H2) ist an volkstümlichen Baudenkmälern reich. Hier befindet sich eine handwerksgeschichtliche Rarität von Ungarn, die letzte erhalten gebliebene, aus der Mitte des 19. Jahrhunderts stammende Trockenmühle, die mittels „tierischer Kraft” angetrieben wurde.
Tákos (H2) Die weithin bekannte reformierte Kirche ist 1766 aus Holz, Gerten und Lehm erbaut worden. Die Zeit hat das Gebäude mit dem gestampften Boden unberührt gelassen, so sieht es auch heute noch wie im 18. Jahrhundert aus. Die volkstümlich-barocke Einrichtung und die aus 58 Kassetten bestehende und mit Blumenmustern bemalte Decke wurden von einem örtlichen Tischler angefertigt. Unter den Blumensträußen findet man nicht einmal zwei, die sich gleichen. Neben der Kirche steht ein hölzerner Glockenstuhl.

Nyíregyháza (G2) Ist eine der größten Städte in der Region der nördlichen Tiefebene mit gepflegten Grünflächen und schönen Gebäuden, die den Charakter der Stadt prägen, mit der im Jugendstil gebauten griechisch-katholischen Kirche und mit dem Bischofspalast. Am Rande der Stadt, in einem riesigen Eichenwald befindet sich Sóstó, das seit 300 Jahren ein beliebter Bade- und Kurort ist. Das 50 Grad heiße Wasser wirkt bei Erkrankungen des Bewegungsapparates schmerzlindernd. Der neben dem See stehende Wasserturm, ein Industriedenkmal, ist ein Symbol von Sóstógyógyfürdõ (G2) (Sóstó-Heilbad). Im Museumsdorf von Sóstó werden die Landschaften der oberen Theiß-Gegend vorgestellt. Neben den dörflichen Wohnhäusern aus dem 19. Jahrhundert können die ehemaligen Werkstätten der Lebkuchenbäcker, Siebmacher, Stiefelmacher sowie die Dorfschule, das Spritzenhaus, die Kirche und die Kneipe besichtigt werden.
Nyírbátor (H2) Die reformierte Kirche aus dem 15. Jahrhundert ist ein Prachtstück der gotischen Baukunst. Ungarns schönster und größter Glockenstuhl steht neben der durch ihre Orgelkonzerte berühmt gewordenen Kirche, er preist die Kunst der ungarischen Meister der Holzschnitzkunst. Ein selten schöner Schatz der römisch-katholischen Minoritenkirche ist der geschnitzte und bemalte Passionsaltar aus dem 18. Jahrhundert.
Máriapócs (G2) ist der berühmteste Wallfahrtsort der griechisch-katholischen Christen. Aus vielen Gegenden Europas kommen die Pilger hierher, die meisten Gläubigen besuchen den Wallfahrtsort an dem Sonntag im September, der Mariä Geburt am nächsten liegt. Die im 18. Jahrhundert erbaute Basilika ist wegen des Wunder vollbringenden, Tränen vergießenden Marienbildes zum Maria-Wallfahrtsort geworden. Das erste Gemälde wurde von einem fahrenden Maler auf Bestellung angefertigt. Als das Gemälde 1696 begonnen hatte, Tränen zu vergießen, wurde dies auch in Wien bekannt. So wurde das Maria-Gnadenbild aufgrund kaiserlicher Anordnung in den Stephansdom gebracht. Ein Meister aus Kaschau hat aber eine Kopie von jenem Gemälde angefertigt und diese Kopie kann heute in Máriapócs bewundert werden. 1715 und 1905 ist auch mit dem zweiten Gemälde ein Wunder geschehen, es begann wieder, Tränen zu vergießen. Papst Johannes Paul II. hat 1991 die Wallfahrtskirche besucht.
Tiszadob (F2) Das Schloss Andrássy ließ der ehemalige Außenminister Gyula Andrássy nach dem Vorbild der französischen Schlösser an der Loire erbauen. Zudem veranlasste er Anlage und Gestaltung des englischen Gartens hinter dem Gebäude, dessen Buchsbaumlabyrinth als einmalig im ganzen Lande angesehen wird.

Nyíregyháza, Komitatshaus
 
Sonkád, die mit dem Europa-Nostra-Preis ausgezeichnete Kirche
 
Máriapócs, Pilgerstätte
 
Tiszadob, Schloss Andrássy
   
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