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Ein Landstrich zum Verlieben erwartet den Besucher mit vielen kleinen Überraschungen:
mit dem Anblick eines barocken Balkons in Sopron, dem klangvollen
Konzert der Morgenglocken in Veszprém, den durch Abnutzung seidig schimmernden
Steinen der antiken Landstraße in Szombathely und dem grüngoldenen Glanz eines
Keramikbrunnens in Pécs. Heiße Maronen können wir in Kõszeg kosten, Kékoportó
(Blauer Portugieser) in Villány nippen, knusprig gebackenen Fisch am Velence-See
genießen und Wildschweingulasch lassen wir uns im Bakony-Gebirge schmecken.
Keine andere Landschaft Ungarns verströmt so viele Aromen, so viele Farben und Düfte,
ist so abwechslungsreich wie Transdanubien, auch Pannonien genannt.
Pannonien hat diesen Namen schon vor zweitausend Jahren erhalten, als römische
Legionen ihre Lager entlang der Donau errichteten. Der Fluss bildete die Grenze des
Römischen Reiches, den Limes. Dieser wurde von den Bewohnern der Militärlager, die in
Abständen von 15 bis 20 Kilometern angelegt waren, verteidigt. Die Römer gründeten im
Gebiet der Provinz Pannonien zahlreiche blühende Städte, die ein gut ausgebautes Straßennetz
miteinander verband. Wenn wir die Landkarten von damals mit den heutigen vergleichen, sehen
wir, dass sich die meisten Städte Transdanubiens auch jetzt noch dort befinden, wo einst ihre
Vorläufer in der Römerzeit errichtet wurden.
Im Osten und im Norden bildet die Donau auch heute noch die Grenze, im Süden Kroatien und
Slowenien, im Westen Österreich. Mittendrin liegt der größte Süßwassersee Europas, der
Balaton. Hier befinden sich die größte Festung der Region, die als gärtnerisches Weltwunder geltende
Lindenallee, das größte Barockschloss des Landes, eine einzigartige Reitbahn für
Bogenschützen und eine der größten Benediktiner-Bibliotheken der Welt, die Wohnstätte eines der
ältesten Urmenschen Europas, die erste christliche Kirche, der schönste Schwemmwald und die
einzige erhalten gebliebene, intakte mittelalterliche Burg des Landes. Hier werden zwei, in vielen
Ländern bekannte Hungarika gefertigt: das Herender und das Zsolnay-Porzellan. Drei Schätze
Pannoniens wurden sogar auf die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes gesetzt: die Erzabtei von
Pannonhalma, die Grabkammern in Pécs und der Neusiedler See.
Vom Segelsportler bis zum Bergsteiger, vom Nachtschwärmer, der in die Welt der abendlichen
Unterhaltung der Städte eintaucht, bis zum Erholungssuchenden, der sich in einem kleinen Dorf ganz
zurückziehen möchte - jeder findet hier ein Reiseziel nach seinen Wünschen und Vorstellungen. In
Pannonien ist alles möglich: gut essen und trinken, wandern, in natürlichen Gewässern schwimmen,
in Thermalbädern kuren, angeln, jagen, Burgen erklimmen, durch Arboreten spazieren, auf
Weinstraßen unterwegs sein, Schlösser bestaunen. Eines kann man nicht: sich langweilen.
Ungarisches Tourismusamt
www.hungary.com
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| Sopron, Storno-Haus |
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| Fertõd, Schloss Esterházy |
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