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| 45 Superlative in Budapest und Umgebung | Regional Karte | Budapest Karte | Wichtige Informationen |
Das Lieblingsschloss von Königin ElisabethMehr als dreihunderttausend Menschen besuchen jährlich eines der schönsten ungarischen Schlösser. Die ehemalige Herrschaftsresidenz ist nicht einmal eine Autostunde von den Toren der Hauptstadt entfernt, sie befindet sich in Gödöllõ (D5). Der Bauherr des Schlosses war Antal Grassalkovich, welcher seinerzeit die glänzendste Karriere des 18. Jahrhunderts machte. Aus dem Rechtsanwalt wurde einer der einflussreichsten Persönlichkeiten, der Leiter der ungarischen Schatzkammer. Er erwirtschaftete sich ein riesiges Familienvermögen und baute mehrere Paläste. Das elegante Gödöllõer Schloss stellt eines der schönsten Werke der barocken Architektur dar und diente landesweit vielen Schlossherren als Vorbild. Bereits Kaiserin Maria-Theresia war hier des Öfteren zu Gast, doch während der Zeit von Franz-Josef wurde das Schloss die Lieblingsresidenz des österreichischungarischen Herrscherpaares. Die Gemahlin des Kaisers, die umschwärmte Königin Elisabeth, welche von ihren Anhängern Sissi genannt wurde, liebte Schloss Gödöllõ ganz besonders. Das Hauptgebäude des Schlosses empfängt heute wieder mit altem Pomp die Besucher. In den sechsundzwanzig, zeitgetreu rekonstruierten Räumen kann man u.a. die Wohntrakte des kaiserlichen Paares, den Prunksaal und das Arbeitszimmer von Franz-Josef besichtigen. Im Schloss und im Schlosshof werden häufig Konzerte klassischer Musik und kulturelle Festivals veranstaltet. Das nach 200 Jahren zeitgetreu rekonstruierte und wieder in Betrieb genommene Barocktheater gilt in Europa als einmalige Rarität. Die größte Pflanzensammlung des LandesVácrátót (C5) ist eines der populärsten Ausflugsziele für die Besucher, die sich für die Natur und die Pflanzenwelt interessieren. Hier hat man die Möglichkeit, in einem 29 Hektar großen botanischen Garten – in entsprechend geschützter Umgebung mit Mikroklima – zahlreiche Vertreter der Pflanzenwelt der Erde, nämlich insgesamt 13.000 verschiedene Pflanzenarten zu besichtigen. Eine der schönsten Bauten der RomantikDie aus dem 19. Jahrhundert stammende katholische Kirche mit ihren beiden Türmen signalisiert schon von weiten, dass der Besucher in Richtung Fót (C5) fährt. Sie gilt als eines der schönsten Werke ungarischer Architektur der Romantik. Die bemalte Kassettendecke und die Statuen aus Carrara-Marmor der Krypta-Kapelle sind bemerkenswerte Sehenswürdigkeiten. Die zweite Sehenswürdigkeit der Siedlung ist das Schloss Károlyi, in dessen Park und Prunksaal kulturelle Programme veranstaltet werden. In der Kirche finden auch Konzerte statt. Das Dorf mit dem Europa-Nostra-PreisDas in der Nähe der Hauptstadt liegende Ócsa (C7) hatte im Jahre 1996 in Anerkennung seines Interesses und der damit in Verbindung stehenden Aktivitäten für den Denkmalschutz diesen hochrangigen Preis erhalten. Die aus dem 13. Jahrhundert stammende, reformierte Kirche des Dorfes gilt in Ungarn als eines der bedeutendsten Denkmäler aus der Zeit der Romanik. Die ausgezeichnete Akustik ermöglicht es, hier Chor- und Orgelkonzerte zu veranstalten und diese zu unvergesslichen musikalischen Erlebnissen werden zu lassen. Die Siedlung ist auch durch die annähernd einhundert Weinkeller, welche sich in besonderer Form präsentieren, bekannt geworden. Weiterhin ist sie aufgrund eines streng geschützten Moorgebietes und dessen Pflanzen- und Tierwelt, wegen der strohgedeckten Bauernhäuser des Altdorfes sowie aufgrund der sehenswerten ethnographischen Ausstellung im Heimatmuseum berühmt. Sehenswert: Formel–1Der Grundstein für den Autosport wurde in Ungarn gleich zu Beginn des 20. Jahrhunderts gelegt, als man den ersten Automobilklub ins Leben rief. Später und zwar im Jahre 1912 fand hier das erste internationale Automobilrennen statt. Heute werden die Rennen unweit von Budapest, bei Mogyoród (C5), nämlich auf dem Hungaroring ausgetragen. Als einzige Rennstrecke der Formel–1 in Mitteleuropa kann sie auf die Teilnahme der weltbesten Piloten verweisen. Die Formel–1-Rennveranstaltung in Ungarn zieht alljährlich mehrere Hunderttausend von autosportbegeisterten Menschen in ihren Bann. Zudem lädt das 2100 Quadratmeter große Hungaro-Kartcenter während des gesamten Jahres zu Fahrten mit dem Gokart ein. Der einzige Triumphbogen des LandesDie Stadt Vác (C4) am linken Ufer der Donau kann auf ihre tausendjährige Geschichte stolz sein. Als ein von König Stephan gegründeter Bischofssitz verfügt der Ort über eine klassizistische Kathedrale und einen Bischofspalast. Hier findet man auch einen der schönsten barocken Plätze Ungarns, nämlich den Március 15. tér (Platz des 15. März), dessen Gebäude ausnahmslos unter Denkmalschutz stehen. Einmalig in Europa ist die maurische Memento-Ausstellung in der Krypta der Dominikanerkirche. Aufgrund besonderer klimatischer Verhältnisse sind hier die Särge der auf natürlichem Wege mumifizierten Leichname erstaunlicherweise erhalten geblieben. Ebenso blieben die Särge, Kleidung und Beerdigungsrelikte aus dem 18. Jahrhundert fast vollständig erhalten. Nur in Vác besteht die Möglichkeit, über eine mit Statuen geschmückte, barocke Brücke zu spazieren. Hier findet man auch den einzigen Triumphbogen Ungarns, welcher anlässlich des Besuchs der österreichischen Kaiserin Maria-Theresia erbaut wurde. Das einzige Lampenmuseum des LandesVon der Hauptstadt aus in Richtung Westen fahrend gelangen wir zu der im 13. Jahrhundert erbauten Ruinenkirche von Zsámbék (A6). Das Bauwerk wurde im 18. Jahrhundert durch ein Erdbeben zerstört. Die noch erhalten gebliebenen Türme und Mauerreste gelten als besondere Sehenswürdigkeiten und bilden gleichzeitig die Originalkulisse für die alljährlich im Sommer stattfindenden Konzerte und Theatervorstellungen. Eine andere Sehenswürdigkeit des Dorfes ist das Lampenmuseum, das über eine einmalige Sammlung verfügt. Reise in die UrzeitAm rechten Ufer der Donau liegt die Siedlung Százhalombatta (B7). Ihre als einmalig geltende Attraktion besteht in Form der urzeitlichen Skanzen (Freilichtausstellung). Anhand der Vorstellung eines einzigen der einhundert Grabhügel – welchen die Siedlung auch ihren Namen verdankt – können die Besucher eine Zeitreise durch die Originalsiedlungen der Bronze- und Eisenzeit unternehmen und an der Anfertigung von Geschirr sowie Schmuck nach Methoden der Urzeit teilnehmen. Angel- und WassersportparadiesEs war einmal das beliebte Jagdgebiet der Könige! Heute zählt es zu einem der populärsten Angelplätze am südlich der Hauptstadt gelegenen, über zahlreiche Fische, seltene Vogelarten und großen Pflanzenreichtum verfügenden Nebenarm der Donau von Ráckeve. Im Dorf Ráckeve (B8) befindet sich das erste, im Barockstil erbaute Schloss, sowie die einzige, aus dem 15. Jahrhundert stammende, gotische serbisch-orthodoxe Kirche des Landes. Werbung mit dem Klang der TrommelnEs ist schon ein besonderer Zufall, dass sich in der gleichen Stadt, nämlich in Cegléd (E8), das
einzige Trommelmuseum des Landes befindet und dort der weltbekannte Staatsmann und
Politiker Lajos Kossuth, Führer des ungarischen Freiheitskampfes, im Rahmen seiner Rundreise mit
der Werbung für das Heer begonnen hatte. Die Stadt setzte Kossuth ein Denkmal in Form einer
Statue und seine Leistungen werden auch im Museum in Erinnerung gehalten. |
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